Ein eigenes Fotobuch zum Thema Emotionen erstellen: „Heute bin ich…“

Psychosoziales Wohlbefinden

Diese Einheit bietet den Kindern die Möglichkeit, selbst ein kleines Büchlein herzustellen, in dem sie über sich und ihre Gefühlsregungen erzählen- so üben sie sich im aktiven Erzählen sowie im aktiven Umgang mit einem Medium.

Es handelt sich hier um ein etwas umfangreicheres Vorhaben. Je nach Gruppenzusammensetzung können die Aktivitäten über mehrere Tage verteilt werden. Die Arbeit daran kann in den Alltag eingegliedert, Freispiel-Phasen genutzt werden.

Was wird gemacht? Erstellen eines digitalen Fotobuches („Heute bin ich...“) zum Thema Emotionen in Partnerarbeit
Materialien: Bildkärtchen, Tablets mit App „Book Creator“
Altersempfehlung: ab 5 Jahren
Sozialform: zunächst Gesamtgruppe, später Einzel- oder Partnerarbeit

Zielsetzung

  • Sich der eigenen Gefühle bewusst sein und sie zum Ausdruck bringen
  • Über Begriffe für unterschiedliche Emotionen und Empfindungen verfügen
  • sich mit dem eigenen Körper auseinandersetzen, Empfindungen und
  • Körpersignale wahrnehmen und entsprechend reagieren
  • das Medium „Tablet“ als Gestaltungs- und Ausdrucksmittel kennenlernen

Durchführung

Die Kinder werden im Sesselkreis zusammengeholt. Zu Beginn werden mittels Bildkärtchen verschiedene Emotionen erarbeitet.

  • Wie fühlst du dich heute?
  • Fühlst du dich immer gleich oder gibt es im Tagesverlauf Unterschiede?

Mittels Bildkärtchen werden verschiedene Emotionen erarbeitet. Was ist das für ein Gefühl, wie nennen wir es? Kannst du auch so schauen? Je zwei Kinder bilden ein Paar und fotografieren einander mit der Kamerafunktion des Tablets mit unterschiedlichen Gesichtsausdrücken (=Emotionen). Sollten jüngere Kinder teilnehmen, ist es ev. hilfreich, sich auf einige wenige Emotionen zu beschränken.

Sind die Fotos gemacht, können die Kinder (einzeln oder in Paaren) beginnen, ihr digitales Fotobuch zu gestalten: Nach einer Erklärung durch die Pädagogin/ den Pädagogen können die Bilder in der App „Book-Creator“ zusammengefügt, mit passenden Geräuschen (wie klingt es, wenn ich wütend bin?) und eventuell ein wenig Text versehen werden.

Im Anschluss werden die Gefühlsgeschichten einander vorgestellt und erzählt.