Die große Wörterfabrik

Kunst und Kultur

Die Bilderbuch-App „Die große Wörterfabrik“ ist inhaltlich und graphisch sehr ansprechend gestaltet. Sowohl die Geschichte als auch die Illustrationen verweisen auf Kulturleistungen: Wie wäre eine Welt ohne Sprache?

Was wird gemacht? Vorlesen der Bilderbuch-App „Die große Wörterfabrik“
Materialien: 1 Tablet mit der Bilderbuch-App „Die große Wörterfabrik“ von Agnès de Lestrade und Valeria Docampo, Wortkarten mit Wörtern, leere Wortkarten, dünner Permanent Marker
Altersempfehlung: ab 6 Jahren
Sozialform: Kleingruppe
Nicht vergessen! Vorab gewünschte Einstellungen vornehmen: Erzählstimme, Sound, Sprache

Zielsetzung

  • mit Sprache kreativ und spielerisch umgehen
  • Schrift, Zeichen und Symbole als ein Informations- und Kommunikationsmedium kennenlernen
  • die eigene Sprache als Ressource erkennen
  • Kunst als Symbolsprache erkennen, die Stimmungen und Emotionen vermittelt
  • Anregung des ästhetischen Empfindens
  • Das Medium „Tablet“, dessen Funktionsweise und Möglichkeiten kennenlernen

Durchführung

Einstieg: Wörter liegen schön drapiert am Boden verteilt. Frage an die Kinder: Was wäre, wenn wir Menschen keine Wörter hätten? Wie würden wir anderen mitteilen, dass wir sie gern haben? Wie könnten wir streiten? … Heute will ich euch von einem Land erzählen, in dem die Menschen fast gar nicht reden. Warum? Also, passt auf… Die Geschichte handelt von einem Land, in dem Wörter ein teures Gut sind. Um sprechen zu können, muss man die Wörter kaufen und schlucken. Paul möchte Marie sagen, dass er sie gern hat. Am Ende hat er nur noch ein einziges Wort übrig…Welches mag es wohl sein?

Das Buch bietet immer wieder gute Gelegenheiten, sich während des Vorlesens auszutauschen: Was sind lustige, was böse Wörter? Kennt ihr ein vergessenes Wort?

Im Anschluss an das Erzählen kann die Geschichte fortgesetzt werden: Was wäre, wenn du nur ein Wort hättest? Welches Wort wäre das? Welches ist dein Lieblingswort? Können wir auch Nonsenswörter erfinden? Diese Wörter können auf die leeren Wortkarten geschrieben werden (mit Unterstützung durch die Pädagogin/ den Pädagogen) und im Gruppenraum gut sichtbar angebracht werden („Unsere wichtigsten Wörter“).