Roboter Dash

Sprache und Kommunikation

In einem Sachgespräch erfahren die Kinder grundlegendes über die Funktionsweise eines Roboters und können im Anschluss selbst einen äußerst kommunikativen Roboter kennenlernen und steuern.

Was wird gemacht? Sachgespräch zum Thema „Roboter“ und anschließendes Experimentieren mit dem Roboter Dash
Materialien: Bildkarten Roboter, 1–2 Roboter Dash, Tablet mit Apps „Go“ und „Path“ und Filmsequenz „Waschanlage“ aus der Sendung mit der Maus
Altersempfehlung: 5–6 Jahre
Sozialform: bis zu 6 Kinder

Zielsetzung

  • Sachbegriffe kennenlernen
  • Kreativität und Phantasie
  • Sozial- kommunikative Kompetenzen (Absprache etc.)
  • Kooperation
  • Verständnis für die Funktionsweise eines Roboters
  • Erfahrungen im Umgang mit der Steuerung eines Roboters (Feinmotorik, Hand-Auge-Koordination)

Durchführung

Zum Einstieg können Sie mit den Kindern den kurzen Clip aus der Sendung mit der Maus „Waschanlage“ ansehen. Darin sieht man einen Roboterarm, der die Maus säubert. Daran anschließend kann besprochen werden, wer denn diesen Arm gesteuert hat, zu wem der Arm wohl gehört etc. Welches Kind hat denn schon einmal einen Roboter gesehen, wie sehen Roboter eigentlich aus? Dabei können Sie die beiliegenden Bilder verwenden, um die Bandbreite verschiedener Roboter sichtbar zu machen. Was können diese unterschiedlichen Roboter? Und warum können sie es? Weil Menschen den Robotern den Auftrag zu ihrer spezifischen Tätigkeit  gegeben haben. Roboter müssen also stets von Menschen gesteuert werden, damit sie funktionieren- wir sagen dazu, sie haben den Roboter „programmiert“.

Anschließend wird mit dem Roboter Dash experimentiert: Was steckt hinter dem lustigen, äußerst kommunikativen Zeitgenossen? Wie auch andere Roboter ist er so programmiert, dass die Kinder ihn steuern, ihm gewissermaßen „Befehle“ erteilen müssen, die er ausführt. Zum Experimentieren eignet sich die App „Go“: Lassen Sie die Kinder sich mit der Steuerung vertraut machen (z. B. indem sie von einem Kind zum anderen fahren) – damit sind die Kinder recht schnell vertraut. Auch verschiedene weitere Funktionen stehen zur Verfügung und wollen erkundet werden: So kann Dash den Kopf drehen, die Farbe, in der er leuchtet, verändern, das Licht an seinen „Auge“ kann reguliert werden und er hat einige Sounds auf Lager. Anschließend können sie aus Hütchen einen kurzen Parcours aufbauen, den die Kinder mit dem Roboter gemeinsam bewältigen.

Die App „Path“ ist schon ein wenig systematischer aufgebaut – hier können auf Feldern und Straßen mittels Zeichensymbolen und Drag & Drop dem Roboter Strecken vorgegeben und Aktionen ausgelöst werden, die es zu planen, zu besprechen und nachzufahren gilt. Bewegungsabfolgen, Steuerung und Aktionen sind in dieser App visuell gut nachvollziehbar aufbereitet. Beiliegend finden Sie auch eine Auto-Kostümierung für den Roboter: Auf den Boden können mit Klebeband Markierungen für eine Garage geklebt werden. Die Kinder versuchen, den Roboter im vorgesehenen Feld zu parken.